"Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte"

Über die App see4service spricht der Monteur auf der Baustelle mit dem Mitarbeiter im Unternehmen, während er über die Videofunktion gleichzeitig Live-Bilder sendet. 

Die Tischlerei Holtkamp in Borchen verkauft und montiert Haustüren, Fenster und Wintergärten – bundesweit und im europäischen Ausland. Baustellen sind oft mehrere 100 Kilometer entfernt. Inhaber Hubert Holtkamp suchte daher nach einer Möglichkeit, wie er sich im Fall von Rückfragen seiner Monteure und Kunden auf der Baustelle schnell ein Bild von der Lage machen konnte. „Wenn unsere Monteure Fragen hatten, ging es los. Fotos wurden gemacht und verschickt.“ Der Chef erinnert sich an die nervige Warterei – und dass oftmals genau das nicht zu sehen war, was ihn interessiert hätte. Dann habe er zurückgerufen und um ein neues Foto gebeten – die Monteure versuchten wortreich, die Problematik zu erklären. Entspannt hat sich diese für den Betrieb zeit- und nervenraubende Situation mit der Plattform see4service, die dem Anbieter zufolge mit ihrer Sprach- und Video-Funktion die alltägliche Kommunikation bei Service-Dienstleistungen verbessern soll. Außer den Mitarbeitern nutzen ebenfalls Endkunden die dazugehörige App, um darüber mit dem Service-Mitarbeiter im Unternehmen in Kontakt zu treten – per Stimme und gegebenenfalls auch per integrierter Video-Funktion.

Wie funktioniert die App?

Mit der App see4service öfnet der Kunde bzw. Mitarbeiter auf seinem Smartphone oder Tablet eine Kontaktliste, in der alle bei see4service registrierten Unternehmen mit den Telefonnummern der für den Service zuständigen Ansprechpartner hinterlegt sind. Er speichert aus dieser Liste die für ihn relevanten Kontakte zum schnellen Zugriff in einer Favoritenliste ab. Möchte der User das Unternehmen wegen einer Service-Dienstleistung kontaktieren, nutzt er die App und ruft die Telefonnummer an. Sollte sich im Telefongespräch die Situation ergeben, dass der App-Nutzer dem Ansprechpartner ein Problem oder einen Sachverhalt im Bild zeigen möchte, drückt er zusätzlich eine Taste für den Video-Support, die die Kamerafunktion des Smartphones aktiviert. Der Ansprechpartner mache sich, wie der Anbieter mitteilt, in der Folge direkt und in Echtzeit ein Bild von der Situation, noch während er mit dem Kunden spreche. Zusätzlich sei er in der Lage, zeitgleich per Screenshots Fotos von den für ihn relevanten Bilddetails zu machen und falls auch per integrierter Video-Funktion.abzuspeichern, um den Vorgang zu dokumentieren. In den meisten Fällen ist der Ansprechpartner dem Plattform-Anbieter zufolge damit künftig in der Lage, ein Problem efektiv zu lösen. Der Service-Mitarbeiter leite weitere Schritte ein, ohne seinen Schreibtisch zu verlassen – ganz ohne zusätzliche Arbeits- sowie Fahrtkosten.

Ferndiagnose leicht gemacht

„Jetzt sehe ich, was meine Monteure sehen, und kann dadurch direkt entscheiden, was gemacht wird“, berichtet Holtkamp. Aus seinem Arbeitsalltag schildert er eine konkrete Situation: „Häuig messen wir ja nicht selber aus. Wenn etwas unklar war, mussten wir oft hinnehmen, was wir von der Baustelle berichtet bekamen – weil es ein großer Aufwand war, einen Ortstermin wahrzunehmen.“ Heute bitte der Geschäftsführer die Anrufer, sich die kostenlose App herunterzuladen und ihn darüber in ein paar Minuten wieder anzurufen. „Dann sehe ich schnell, wo der Hase im Pfefer liegt.“ Die Investition in die Plattform habe sich für ihn gelohnt. „Die Ausgaben für die Lizenz hatten sich T.A. Project hat seine ERP-Lösung überarbeitet bereits nach zwei Wochen bezahlt gemacht, sobald ich mir dadurch die ersten Fahrten gespart hatte“, betont Holtkamp. Zurückhaltend sei er zunächst gewesen, die Vorteile der App in der Kommunikation mit seinen Kunden darzustellen: „Wir mussten uns erst eingewöhnen und schauen, ob see4service im Alltag etwas taugt. Es war ja ein neues Produkt, von dem wir nicht wussten, wie schwierig die Bedienung für unsere Kunden sein würde“, sagt Holtkamp. Weil diese Bedienung der für den Kunden kostenlosen App sehr einfach sei, bittet der Unternehmer Kunden immer öfter, ihn darüber anzurufen. Im Gegensatz zu anderen Videochat- Systemen muss sich bei see4service dem Anbieter zufolge nur das Unternehmen lizensieren. Jeder Mitarbeiter bzw. Kunde lade die App herunter und finde die Unternehmensdaten, ohne dafür Daten von sich preisgeben zu müssen. Das sei ein großer Vorteil, schließlich würden sich Kunden mit einem häuig einmaligen Anliegen nicht gerne aufwändig registrieren.

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